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Von Networking und Freundschaft oder auch Geschäft ist Geschäft und Schnaps ist Schnaps….

Sicherlich wartet ihr hier Hände ringend auf was Kreatives, aber zurzeit bestimmen so viele zwischenmenschliche Dinge mein Leben, so dass ich Euch auch da ein bisschen auf dem Laufenden halten will. Heute war das Fräulein Pilzrausch bei mir zu Hause und wie immer ist es aufregend, dieses Feuerwerk an Persönlichkeit  zu erleben. Wir haben über ihre kreativen Ideen und Pläne gesprochen, aber auch über viel Persönliches und Privates. Und dazu gehören natürlich bei einem Bündel von Fähigkeiten unterschiedlichster Ausprägung natürlich auch viele Kontakte, die sowohl privater als auch geschäftlicher Natur sind. Und da stellen sich auch gerne mal Probleme ein, wie ich persönlich in den letzten Tagen feststellen musste.

Networking finde ich eine großartige Sachen, seit eh und je funktionieren Gemeinschaften am besten nach dem Prinzip, jeder tut das was er oder sie am besten kann und das nicht nur für sich sondern auch für andere, egal worüber wir reden, ob in der Familie, im Freundeskreis oder in der Dorfgemeinschaft. Vernetzt sein heißt eigentlich nichts anderes, als die eigenen Fähigkeiten, das eigene Wissen und auch Kontakte außerhalb der engeren Gemeinschaft nutzbringend einzusetzen und weiterzugeben. Neudeutsch also Networking. In der heutigen Zeit, wo wir alle mit Daten und was mit Ihnen passiert etwas vorsichtiger werden bzw. sein sollten, tauchen dabei aber immer wieder Probleme auf. Konkret musste ich mir gestern die Frage stellen, ob es noch in Ordnung ist, wenn ich als Direktvertriebler private Daten nutze, um Werbung für mein Geschäft zu machen. Ich tue das nicht, schon gar nicht ohne Rückversicherung, ob das Gewünscht ist. Wenn dann aber eine Freundin die neusten Sonderangebote ihres Unternehmens plötzlich mit ihren gesamten Telefonkontakten teilt und dabei auch noch alle – überwiegend privat erhaltenen – Handynummern ihrer Freundinnen und Bekannten für alle sichtbar per APP veröffentlicht, finde ich das nicht mehr in Ordnung.
E-Mails finde ich wiederum in Ordnung, das nervt zwar auch, aber die klickt man weg und muss sich nicht damit belasten, außerdem kann mir auch keiner nachts – wenn ich alleine bin ist mein Handy 24h in Betrieb -  den Speicher volltickern. Spams sind wir doch alle gewohnt und wer keine Newsletter will meldet sich nicht an, oder wie seht Ihr das? Natürlich profitieren gerade wir Direktvertriebler von persönlichen Kontakten, von Empfehlungen durch zufriedene Kunden ebenso wie von Freundinnen, die eben Fähigkeiten untereinander teilen. Aber: ich möchte gerne am Küchentisch meiner Freundin sitzen und über Staubsauger reden können, ohne morgen einen Vertreter vor meiner Tür zu haben, dem sie aus falsch verstandener Hilfsbereitschaft meine Adresse weitergeleitet hat.

Die Grenzen sind fließend, aber sie sollten vorhanden sein zwischen Unterstützung und Missbrauch, Geschäft ist eben Geschäft und Schnaps ist Schnaps. Oder ?


Zum Schluss noch schnell etwas kleines Kreatives, die Goodies von der letzten Stempelparty :)

 

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