Donnerstag, 5. September 2013

Herbstküche...Rotweinpflaumen einlegen oder Pflaumen im Speckmantel

Am Sonntag waren wir beim Spanier und Tapas sind ja wirklich lecker. Ich mag das weil man von vielen kleinen Tellerchen naschen kann. Unter anderem hatten wir ein Tellerchen mit Portweinpflaumen im Speckmantel. Seeeehr lecker. Aber das Trockenobst dass da nur mal ne Stunde drin geschwommen ist - naja geht so. Wobei ich auch in Suppen schon Trockenaprikosen verarbeitet habe. Allerdings wurden die püriert. Am Dienstag lacht mich im örtlichen Supermarkt eine kleine Kiste regionaler Pflaumen an und ich konnte sie nicht stehen lassen.  Es gibt nicht viele Leute die Pflaumen mögen. Ich mag sie. Im Streuselkuchen oder einfach so aus der Hand oder eben eingelegt in Rotwein. Das ist im Herbst/Winter eine tolle Sache. Man kann sie warm machen und zu Waffeln oder Eis essen. Aber auch etwas reduziert mit Fleischbrühe eine herrliche Ergänzung zu Ente, Reh oder ähnlichem. Hmmm...

Also los. Das ist wirklich nicht viel Arbeit.

2 kg Pflaumen waschen, zur Hälfte aufschneiden. Stein raus - und ab in einen großen Topf.
Da werden sie dann mit 750ml Glühwein(oder trockenem Rotwein - dann bitte mehr Zucker) übergossen und 150 ml Portwein. 1 Pck. Vanillezucker, ca. 300 gramm Zucker (eine Prise Zimt wer mag) und dann steht das ganze eine Nacht rum und zieht ein bisschen. Die Pflaumen werden etwas weicher. Am nächsten Tag dann das ganze einmal richtig aufkochen und dann 5 Minuten bei ausgeschalteter Platte ziehen lassen. Dann die Pflaumen in die Gläser abfüllen. Ich habe den Wein dann nochmal ein wenig aufgekocht und einreduziert und dann über die Pflaumen gegeben. Deckel drauf. Und rumdrehen. Alles wie bei Marmelade (Gläser vorm befüllen heiß ausspülen).

Die Deko für meine Gläser fehlt noch. Ich nehme kleine Gläser. Mir reicht das, denn es soll ja nur eine Beigabe sein. Und ich habe ca. 7 Gläser rausbekommen. Auch nicht so viel, dass man es 5 Jahre rumstehen hat.

Ich habe ca. 5 Pflaumen übrig gelassen - Sosse abgekippt und in Schinken eingewickelt, kurz anbraten und dann auf ein Backblech und noch ca. 12 min bei 250 Grad im Backofen weiter gebacken. Der Rotwein tritt aus - aber die Pflaume schmeckt immer noch nach Pflaume und nicht wie Gummi. Der Schinken gibt seinen Geschmack ab. Hmmm...und da duftet im Ofen schon.Dazu gabs einen Flammkuchen. Wunderbar...ich freu mich auf den Herbst.

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