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Kolumna

Habt Ihr auch so Tage . . . oder Wochen . . . (oder auch ein Leben) an denen ständig so Dinge passieren, bei denen frau/man sich fragt, wann kommt endlich dieser Fuzzi (sorry Guido) von Verstehen Sie Spaß ....? aus der Hecke gesprungen und zeigt dir die Kamera? So Tage, an denen Du denkst, "nee ist jetzt nicht wahr, oder?"  Nein, habt ihr nicht, gut, dann dürft Ihr Euch jetzt meine Geschichten anhören, ich habe nämlich reichlich solcher Tage.Zum Beispiel wenn du die Bundestagsdebatte über die Einführung der Frauenquote und die Redebeiträge von Christina Schröder und Frau von der Leyen hörst, das muss frau doch festhalten, hinterher glaubt einem das ja wieder keiner. Aber das soll heute nicht mein Thema sein.
 
Ich hab ja keine Freunde - ich mache bei FATZEBUCH (geklaut bei Paul Panzer:) nämlich nicht mit - also schreibe ich jetzt hier mal ab und zu auf, was mein Leben so bewegt und freue mich auf Kommentare, auch wenn es Euch nicht gefällt.

Ich folge gerne Blogs von Mädels, die uns etwas mitteilen über sich und ihr Leben, ihre Familien und ihre Hobbies, auch wenn ich selbst eigentlich nicht so freigiebig mit Privatem bin. Vieles davon ist sehr schön und gekonnt, manches nachdenklich und tiefgründig. Wie aber auch in meinem eigenen kleinen Kreis stelle ich auch in der Bloggerwelt immer wieder fest, dass doch irgendwie (fast) jede von uns von den typischen Fragen getrieben wird: "Bin ich eine gute Mutter (alternativ: gute Hausfrau, Ehefrau, Tochter, Schwester usw.), mache ich meinen Job gut genug, bin ich zielstrebig und ehrgeizig genug, muss ich mich schlecht fühlen, dass ich gerne zu Hause bin, auch ohne Kinder - sprich "Mache ich alles richtig" oder noch einfacher "Bin ich ein guter Mensch". Die klassischen Sinnfragen des Lebens eben . . .
Mich und mein Leben prägen diese ständigen Fragen und der eigene Anspruch enorm, vielleicht habe ich deshalb manchmal eine schier unüberbrückbare Distanz zu Menschen, denen das Vordergründig nicht so zu gehen scheint. So manches mal hat mir dabei das scrappen geholfen, v.a. im journaling kann ich mich da austoben (oft auch nur in meinem Kopf), manchmal auch ein Gespräch und oft lese ich eben wie gesagt auch auf anderen Blogs. Besonders berühren mich meist die Beiträge von Svenja (auf deren Blog ich eigentlich wegen der Kochrezepte gelandet bin), z.B. der über die schlechteste Mutter der Welt.
In dieser Woche, in der ich mehrmals eine hysterische Mutter, eine schlechte Hausfrau und vielleicht auch eine schlechte Ehefrau war, obwohl ich mir redlich Mühe in allem gegeben habe, möchte ich Euch diesen Beitrag ans Herz legen. Entscheidend ist doch, wir bleiben Mütter, egal wie sich unsere Kinder entwickeln und welchen Anteil wir daran haben. Bleibt achtsam . . .
 
 

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